Sonntag, 30. November 2014

Rhaegar und Lyanna Step by Step

Im Sommer habe ich für Lisa ein asoiaf Fanart gemalt und die einzelnen Schritte festgehalten. Vielleicht interessiert ja jemanden die Entstehungsgeschichte von Rhaegar und Lyanna. Also dem Bild, nicht ihrer Story :)

Da weder Rhaegar noch Lyanna in Game of Thrones zu sehen sind, konnte ich meiner Fantasie freien Lauf lassen. Ich kritzelte also drauf los und tatächlich gelang mir die Skizze auf Anhieb. Das ist echt selten.


Weil mir die Skizze selbst etwas zu verwirrend war, habe ich mit einem schwarzen Stift über die grüne Bleistiftskizze drübergezeichnet und die Outlines genauer definiert.


Dann habe ich die Zeichnung (mit 600 dpi) gescannt und auf dem Rechner die Linien fein und sauber nachgezogen. Die Skizze war nämlich etwas kleiner als ich wollte und so konnte ich sie vergrößern, ohne die Qualität und Details zu verlieren.


Damit ich mir beim Malen nicht mehr so viele Gedanken machen muss und um den Überblick zu behalten, habe ich am PC schon mal die Farben grob bestimmt. Ich muss sagen, dass das später eine Riesenhilfe war.


Dann habe ich die Outlines in der gewünschten Größe ausgedruckt und mit Hilfe meines improvisierten Leuchttisches auf Aquarellpapier übertragen. Wenn ich beim Skizzieren nicht so rumsauen würde, hätte ich mir natürlich all diese zeitaufwendigen Schritte vorher sparen und die Lineart direkt aufs Aquarellpapier zeichnen können... Aber davon bin ich sehr sehr weit entfernt.

Jedenfalls habe ich dann angefangen, die Haut und Lyannas Haare zu kolorieren. Ich fange immer mit Haut und Haaren an, weil mir das am meisten Spaß macht. An Rhaegars Haare habe ich mich sehr lange nicht herangetraut. Ich musste mir erst ganz viele Bilder von anderen Künstlern anschauen, wie die weißes/silbernes Haar mit Aquarell malen.


Hier nochmal Lyannas fertige Haare. Ich liebe es wirklich, Haare zu malen.


Es hat ziemlich große Überwindung gekostet, mit der Kleidung anzufangen, weil ich Angst hatte, dass ich es vermassle. Aber dann gings...


Die beiden sind fast fertig. Rhaegar hat nun auch endlich schattierte Haare und ich bin ganz zufrieden mit ihnen. Helle Haare machen aber nicht so viel Spaß, weil man nicht so viele Schichten braucht. Aber blau und grau als Schatten für weißes/silbernes Haar klappt ganz gut.


Hier ist nun auch Rhaegars Kleidung fertig schattiert und ich habe noch eine Hautschicht aufgetragen, weil mir die Haut im Vergleich zum Rest des Bildes noch zu kontrastarm erschien. Den Unterchied sieht man auf den Fotos nicht sooo gut. Aber es ist da, glaubt mir :)


Ich bin mega faul was Hintergründe angeht. Und ich mag auch einfarbige Hintergründe, die nicht zu sehr vom Vordergrund ablenken. Das Rumpanschen hat richtig viel Spaß gemacht und auf so dickem Aquarellpapier klappt das Muster auch viel besser als auf dünnem Kopierpapier \o/


Dann kommt mein zweitliebster Schritt nach Haut und Haaren: Die Linearts noch einmal nachziehen und Highlights/Details mit weißem Gelstift setzen. Das rettet jedes Bild :)


Hier das fertige, gescannte Bild mit angepassten Farben:


Ich ärgere mich etwas, weil mir viel zu spät aufgefallen ist, dass das Bild zu große für den Scanner war und deshalb die rechte Seite etwas abgeschnitten ist. Ich habe das erst gemerkt, als ich das Bild schon verschickt hatte und konnte es nicht mehr ändern. Jetzt stört es mich ungemein, obwohl es nur ein paar Millimeter sind.

Freitag, 28. November 2014

Schulterlang

Ich glaube, der Friseur und ich haben eine unterschiedliche Auffassung von "schulterlang".
Erstaunlicherweise mochte ich die Frisur sehr gerne und trage die Haare gern öfter kurz.


Donnerstag, 27. November 2014

Juni 2014 on Instagram

Der Juni war ein ziemlich schöner und ereignisreicher Monat. Deshalb kommt jetzt eine kleine Bilderflut.


1. Eine von Hannovers Kirchen
2. Porta Westfalica im sommerlichen Grün
3.+4. Deko bei Mama


1. Spaziergang in HF nach einem Beach Club Besuch
2.+3. Widukind Denkmal in HF
4. Fahrradtour mit Schwester durchs Naturschutzgebiet


1.-4. Seeterrassen in Bad Salzuflen


1. Immer noch Seeterrassen
2. moi
3. So stelle ich mir Arya (asoiaf) eigentlich vor.
4. Und so durch Maisie Williams inspiriert


1.+2. Am MAschsee entlang
3. Auf zum Schwimmen
4. Vollmond


1.+2. Bach
3.+4. Epische Wolkenformationen in den Herrenhäuser Gärten während der Nacht der Museen


1.-4. Mehr epische Wolken.


1. Hübsche Decke in der Galerie Herrenhausen
2. Kunstinstallation in der Galerie Herrenhausen
3. 5-Minuten-Königin im Landesmuseum
4. Wolken überm Aegi


1.+2. Nachts im Museum
3.+4. Tagesausflug nach Berlin


1.-4. In der Ai Weiwei Ausstellung in Berlin


1.-3. Bahnfahrt von Berlin zurück nach Hannover
4. Expo Gelände


1.-4. Expo Gelände


1.+2. Blümchen auf dem Expo Gelände
3. Nachts in den Herrenhäuser Gärten
4. Shadow Selfie Time in den Herrenhäuser Gärten bei Nacht

Mittwoch, 26. November 2014

Tag: Top 5 Superheroes

Ich wurde zwar nicht getaggt aber ich habe diesen Tag bei Caro und Cat gesehen und hatte auch Lust drauf.

Es geht also um meine persönliche Superhelden Top 5. Ich werde mich mal auf Filme/Serien konzentrieren und Animes/Mangas und Comics außen vor lassen. Zum einen, weil ich die Comics nicht gelesen habe und deshalb schlecht beurteilen kann. Zum anderen, weil ich mich bei Mangs/Animes nie entscheiden könnte. Meine Kriterien sind vor allem ein subjektives Gefühl, die Art/der Charakter der Helden und wie cool ich seine/ihre Fähigkeiten finde.

Ich tagge übrigens Sasi, auch wenn ich schon eine Vermutung über ihre Nummer 1 habe, und alle, die Lust drauf haben :)

Platz 5:  Groot (Guardians of the Galaxy)


Ich finde Groot toll und es ist ein Pluspunkt, hier auch einen Vertreter von nicht-menschlichen Superhelden zu haben. Er ist lieb, nett, total schusselig und denkt manchmal nicht wirklich nach, bevor er handelt. Er ist durch und durch gut und alles, was er tut, macht er um zu helfen. Er ist zwar stark und robust, aber seine Fähigkeiten kommen den Guardians nicht nur im Kampf zugute. Braucht man etwas von weiter oben, wächst er einfach ein bisschen und holt es. Er ist witzig, ohne viel zu reden, und kann außerdem tanzen, das ist für mich ja besonders wichtig... ^^;


Platz 4: sehr sehr viele X-Men


Ich kann mich wirklich nicht entscheiden, wen ich besser finde, weil irgendwie alle ihre Pluspunkte haben. Ich mag Storms Fähigkeit, das Wetter zu beeinflussen, genauso gerne wie Professor X' Gedankenspielchen. Ich kann hier nicht auf jeden einzelnen Charakter eingehen. Ich mag aber generell die tragischen Geschichten der Helden und ich stehe auf die Ästhetik ihrer Kräfte. Ich finde das sieht schon sehr episch aus, wenn Storm Blitze heraufgeschwört, Nightcrawler sich in Rauch auflöst oder Mystique ihr Aussehen verändert. Außerdem hätte ich die meisten der Fähigkeiten selbst gerne. :)





Zu meinen Lieblingen zählen Storm, Professor X (alt und jung *hust*), Mystique, Nightcrawler, Rogue und Kitty. Aber ich mag auch die meisten anderen sehr sehr gerne.


Platz 3: Spiderman


Spidey landet auf Platz 3 und dabei habe ich nur die ersten 2 Filme mit Tobey Maguire und keinen der neuen gesehen. Ooops. Aber ich mag Peter Parker generell. Ich mag, dass er ein kleiner Nerd ist und auf Naturwissenschaften steht und durch ein Missgeschick plötzlich Superkräfte entwickelt. Ich mag, dass er nicht super stark wird, sondern halt "nur" Fähigkeiten einer Spinne bekommt. Und ich liebe es, wie er sich durch Hochhausschluchten schwingt. Ja, das ist ein wichtiges Kriterium! :D


Platz 2: Black Widow (Avengers)


Black Widow ist mein liebster Avenger. Sorry, ich stehe nicht so auf Muskeln, große Waffen oder fliegende Blechanzüge... Gut, Thor, Captain America, Iron Man und Hulk haben auch ihre tollen Momente und sind privat auch ganz toll und witzig. Aber ihre Superkräfte sind nicht so meins. Da ist mir Black Widow schon lieber, die eigentlich keine übernatürlichen Fähigkeiten hat, sonder sich all ihre Talente antrainiert hat. Zumindest ist das in den Filmen so, wenn ich mich nicht irre. Sie ist klug und ich liebe ihren trockenen Humor. Wann kommt der Black Widow Film?


Platz 1: The Flash


An Platz 1 sind vielleicht die neue CW Serie "The Flash" und Grant Gustin Schuld. Ich mochte den Flash schon früher ganz gerne, weil ich die Superkraft Schnelligkeit sehr toll finde. Aber seit der Serie bin ich vom Flash richtig begeistert. Barry Allen ist so witzig und toll. Und ich liebe es, wie the Flash immer mehr nützliche Dinge lernt, indem er immer schneller wird. Zum Beispiel auf Wasser laufen oder eine Hochhausfassade hochrennen oder jemanden ganz besonders hart boxen.

Montag, 24. November 2014

Mai 2014 on Instagram

Ich vermisse die Wärme und die langen Tage.



1. gemütlich
2. Gratis Comic Tag Ausbeute
3.+4. Intergalactic Lovers Konzert



1.+2. Leseplatz am Maschsee
3. Entenbabiiieeees
4. Sommer in Linden



1.+2. Haarspielereien
3.+4. Skizzen

Sonntag, 23. November 2014

Ein paar Buchempfehlungen...

Ich schreibe diesen Post nur, damit ich einfach nur auf diesen Link verweisen muss, wenn jemand nach Buchempfehlungen fragt. Ich lasse hier mal so Sachen wie "A song of ice and fire", "Harry Potter", "Herr der Ringe" oder ähnliches weg, weil ich eh immer davon ausgehe, dass die jeder kennt. Bin immer überrascht, wenn dem nicht so ist :)

1. "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon.



Die Handlung des Buches spielt sich in Barcelona zwischen 1945 und 1966 ab. Daniel Sempere ist der Sohn eines alleinerziehenden Buchhändlers. Eines Tages nimmt Papa Sempere seinen kleinen Sohn mit zu dem Friedhof der vergessenen Bücher, einer geheimnisvollen, labyrinthartigen Bibliothek, in der Bücher aufbewahrt werden, deren Existens bedroht ist (weil es kaum mehr Exemplare gibt zum Beispiel). Dort stößt Daniel auf das Buch "Der Schatten des Windes" von Julián Carax. Er ist sofort von dem Buch fasziniert und versucht viele Jahre seines Lebens mehr über seinen Autor und dessen Geheimnis herauszufinden, denn alle Exemplare des Buches, bis auf das von Daniel, sind auf mysteriöse Weise vernichtet worden. 

Ich liebe die epische Geschichte, die verschachtelte Erzählweise, in der nach und nach herauskommt, was es mit Julián Carax und seinem Buch auf sich hat, und ich liebe es, wie Carlos Ruiz Zafon über Barcelona schreibt (seitdem will ich nämlich unbedingt mal nach Barcelona). Außerdem lernt man noch etwas über Spaniens Geschichte, zum Beispiel den Spanischen Bürgerkrieg oder die Franco-Diktatur.
"Der Schatten des Windes" ist der erste Teil einer Buchreihe rund um Barcelona und den Friedhof der vergessenen Bücher, wobei man jedes Buch auch einzeln lesen kann. Ich finde es immer wieder schön, in diese Welt einzutauchen und die Charaktere wiederzusehen. Die anderen beiden Bücher sind "Das Spiel des Engels" und "Der Gefangene des Himmels" und ich habe gerade gelesen, dass das ganze als vierteilige Geschichte angelgt ist. Ich kann mich also jetzt schon auf das nächste Buch freuen.

Von Carlos Ruiz Zafon habe ich noch "Marina" gelesen, was auch in Barcelona spielt, jedoch nichts mir dem Friedhof der vergessenen Bücher zu tun hat. Von der Erzählweise ähnelt es aber sehr den anderen Büchern und ich mag es genauso gern.


2. "Das geheime Spiel" von Kate Morton



England 1924: Während einer rauschenden Party auf dem Landsitz Riverton Manor kommt der junge Dichter Lord Robert Hunter ums Leben. Einzige Zeugen sind die Schwestern Emmeline und Hannah Hartford, die danach nie wieder ein Wort miteinander reden. Was genau in jener Sommernacht geschah, bleibt ein Mysterium.
Mehr als fünfundsiebzig Jahre lang hütet Grace Bradley das Geheimnis der beiden Schwestern, bis sie nicht mehr die Kraft hat, die Erinnerung an jene Zeit zu verdrängen:
Als vierzehnjähriges Hausmädchen tritt sie kurz vor dem Ersten Weltkrieg ihren Dienst in Riverton an. Dort beobachtet Grace heimlich die Kinder des Hausherrn beim Spielen. Schon bald weiß sie mehr über Hannah und Emmeline als jeder andere im Haus. Doch aus der stillen Beobachterin wird eine Komplizin wider Willen – und nach jener Sommernacht im Jahr 1924 die Hüterin einer großen Schuld, die sie den Rest ihres Lebens nicht mehr loslassen wird …

Ich stehe total auf solche geheimnisvollen Familienepen und da ist man bei Kate Morton an der richtigen Adresse. Ich mag es, wie sie mehrere Handlungen miteinander verbindet, wie in der Gegenwart nach und nach ans Licht kommt, was in der Vergangenheit geschehen ist. Zu weiteren Büchern von Kate Morton, die alle nach diesem Schema aufgebaut sind, gehören "Der verborgene Garten", "Die verlorenen Spuren" und "Die fernen Stunden", die ich alle mindestens genauso liebe, wie "Das geheime Spiel".
Übrigens mag ich es, mehr über das Leben in England in unterschiedlichen Epochen zu erfahren, vor allem über das von Frauen in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Zum Biespiel in "Das geheime Spiel" über das Leben von Dienstboten und ganz besonders Mädchen/Frauen zur Zeit um den 1. Weltkrieg, über Analphabetismus und Stenokurse. Oder in "Die fernen Stunden" über das Leben während des Blitzkrieges in London.


3. "Die Alchimistin" von Kai Meyer



In einem finsteren Schloss in der Ostsee wächst Aura Institoris heran. Als ihr Vater, der Alchimist Nestor Nepomuk Institoris, im Auftrag seines ärgsten Widersachers getötet wird, steht Aura plötzlich vor der Aufgabe, sein Erbe anzutreten. Sie versucht den Stein der Weisen zu entdecken, bevor es Nestors größter Feind und Konkurrent tut, der in den Katakomben von Wien seine Ränke schmiedet. Eine Jagd beginnt, die von den Mooren des Nordens über Österreich und Venedig bis nach Swanetien führt, einem vergessenen Bergland jenseits des Schwarzen Meeres.

"Die Alchimistin" war das erste Buch, das ich von Kai Meyer las und danach habe ich so ziemlich jedes Buch von ihm verschlungen, das ich in die Hände bekam (nur im Moment hinke ich etwas hinterher).
"Die Alchimistin" hat tolle Charaktere (zum Beispiel einen Hermaphroditen), eine spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen, Witz, Emotionen, eine Liebesgeschichte und unglaubliche genial Settings. Normalerweise finde ich die Beschreibungen der Umgebung in Büchern eher langweilig, nicht so bei Kai Meyer, da versinke ich quasi in jeder Kulisse, was vor allem auch daran liegt, dass es außergewöhnliche Orte sind, die so gut beschrieben werden, dass man mitten drin ist. Ein altes Schloss mit Geheimgängen auf einer rauhen, kleinen Ostseeinsel, die Wiener Katakomben, ein gruseliges Mädcheninternat in den Alpen. Schon beim Gedanken daran bekomme ich Gänsehaut. Aber Achtung, "Die Alchimistin" ist nicht ...fluffig... , das Buch hat auch gruselige, grausame und eklige Passagen, die aus einem Horrorfilm stammen könnten, nur so als Vorwarnung.

Wie gesagt, ich habe danach auch noch viele andere Bücher von Kai Meyer gelesen und kann sie alle nur empfehlen. Ob es die Erwachsenen-Romane sind, die Historie und Phantastik miteinander verbinden (Herrin der Lüge, Das Buch von Eden, Das Haus des Daedalus), oder die unglaublich tollen Fantasy Jugend-Buchreihen (Merle, Wellenläufer, Wolkenvolk, Studmkönige), ich mag beides super gerne.

4. "Die Schattengilde"-Reihe von Lynn Flewelling



Als der junge Alec von Kerry für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat, in den Kerker geworfen wird, glaubt er fest, daß sein Leben nun zu Ende ist. Doch er hat nicht mit seinem Kerkergenossen gerechnet: Sergil von Rhiminee, ein Meisterdieb und Spion. Gemeinsam fliehen sie aus dem Gefängnis und Seregil nimmt Alec in die Lehre. Schon bald werden die beiden in eine Verschwörung am Königshof von Rhiminee verstrickt und müssen zudem das Land vor einer dunklen Bedrohung retten.

Diese Fantasy Reihe ist relativ unbekannt, was ich sehr schade finde. Lynn Flewelling hat ihre eigene Fantasy Welt erschaffen mit verschiedenen Völkern, Herrschaftssystemen und Geschichtsschreibung. Man könnte es als eine Mischung aus Hogwarts, Kings Landing und Baker Street beschreiben. Von Magie über Intrigen bis zu Detektivarbeit ist alles vorhanden. Und auch Liebe und Romantik kommen nicht zu kurz. Die Charaktere sind toll und machen teilweise eine unglaubliche Entwicklung durch. Das Setting ist genial. Die Stadt Rhiminee als Schauplatz hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Story ist super spannend (vor allem in den ersten beiden Bänden "Licht in den Schatten" und "Der Gott der Dunkelheit") und emotional. Was ich aber am meisten bei diesen Büchern liebe, ist, dass Sexualität und Geschlechterrolen thematisiert werden. Bi- und Homosexualität haben in dieser Welt den gleichen Stellenwert wie Heterosexualität. "Licht in den Schatten" war das erste Buch mit einem homosexuellen Protagonisten, das ich gelesen habe (wenn ich darüber nachdenke, vielleicht sogar das einzige) und hat ich in meiner Sichtweise nachhaltig geprägt. Vielleicht liegt es mir deshalb so sehr am Herzen.

Mittlerweile gibt es 7 Romane in der Reihe und ein Buch mit Kurzgeschichten. Aber nur die ersten drei wurden ins Deutsche übersetzt, wenn ich mich nicht irre. Ich muss auch gestehen, dass ich Buch 4 nicht mehr so gut fand, weshalb mir seit Jahren immer noch die letzten 30 Seiten oder so fehlen. Ich habe aber gehört, dass es ab Buch 5 wieder viel besser werden soll. Ich sollte also weiter lesen. Es wäre schade um die lieb gewonnenen Charaktere. Diese Empfehlung bezieht sich also erst mal nur auf die ersten 3 Bücher.


5. "Blackout" von Connie Willis



Im Jahr 2060 reisen Historiker der Oxford Universität in die Vergangenheit, um Geschichte zu studieren, indem sie sie als Beobachter live erleben. Merope, Polly und Michael bereiten sich auf ihre bevorstehenden Missionen im zweiten Weltkrieg vor. Merope möchte die Evakuierung von Kindern im zweiten Weltkrieg untersuchen. Polly soll als Shop Girl in London die Schutzräume in U-Bahnstationen während des Blitzkrieges erforschen und Michael wird nach Dover geschickt, um Zeuge der Dunkirk Evakuierung zu werden. Kurz nach ihrer Ankunft in den 1940ern merken die drei, dass all ihre Recherchen sie nicht auf die Realität des zweiten Weltkrieges vorbereiten konnten und dass in einer so chaotischen Zeit nicht alles nach Plan laufen muss. Als sie nicht wie erwartet am Treffpunkt abgeholt werden, sind sie auf sich allein gestellt, einen Weg zurück in das Jahr 2060 zu finden, begleitet von der Angst, dass ihre Anwesenheit in der Vergangenheit die Zukunft verändert haben könnte.

Zeitreisen und Geschichte haben mich schon immer fasziniert und ich finde, dass Connie Willis beides ganz wunderbar miteinander verbindet. Ich finde die Zeit während des Zweiten Weltkrieges in Großbrittanien unglaublich interessant, weil man es im deutschen Geschichtsunterricht auch selten und nicht so ausführlich behandelt. Man bekommt in "Blackout" einfach einen guten Einblick in viele verschiedene Aspekte dieser Zeit. Das Buch ist super interessant und spannend und gegen Ende habe ich mich oft dabei ertappt, wie ich die Luft anhielt. Leider ist es noch nicht auf Deutsch erschienen. Und es gibt noch ein Problmen: Bei Blackout handelt es sich um einen Zweiteiler. Das Buch hört mit einem richtig fiesen Cliffhanger auf und ich habe die Fortsetzung "All Clear" immer noch nicht lesen können.

Connie Willis hat übrigens noch mehr Oxford-Zeitreise-Romane geschrieben. "Blackout" ist eigentlich schon die dritte Story. Die ersten beiden sind sogar schon ins Deutsche übersetzt worden. Ich habe beide aber nicht gelesen, möchte ich aber noch nachholen.



Samstag, 22. November 2014

Ferndiagnose

Ich weiß nicht, was beeindruckender ist, das Ferndiagnose-Talent meines Bruders oder meine eigene Dummheit.


Freitag, 21. November 2014

April 2014 on Instagram

Wer hätte gedacht, dass es hiermit auch mal weiter geht. Ich hinkte "ein bisschen" mit dem Bearbeiten der Fotos und Posten auf Instagram hinterher. Jetzt bin ich zumindest bei Instagram wieder up to date und kann die Fotos hier nachliefern.



1. Erste Frühlingsboten in Hannovers Innenstadt
2. Noch schnell einen letzten Blick auf die hübsche Fassade gegenüber erhaschen, bevor davon nichts mehr sichtbar ist.
3. Baustellen überall.
4. Stadtbibliothek. Ich war noch nie drin. Hmmm...



1. Frühlingssonne am Aegi
2. Mehr Frühlingsboten
3. Eulen Street Art in Linden
4. Aufwachen und erste Knospen entdecken



1.-4. Ausstellung in der Kestnergesellschaft.



1. Selfie mit Geburtstagsgeschenk von C.
2. Geburtstagsgeschenk
3.+4. Frühling in Herford




1. Home
2. -4. Frühlingsspaziergang auf dem Homberg mit C.


1.-4. Frühlingsspaziergang auf dem Homberg mit C.



1.-4. Osterspaziergang mit Familie