Dienstag, 8. Januar 2013

London 2012 - Tag 2

Obwohl ich immer mit der großen Kamera unterwegs war, hatte ich nicht immer Lust, sie auszupacken. Da ist so ein Handy mit Kamerafunktion ganz praktisch. Und wenn man dann auch noch Instagram für sich entdeckt... Es folgen nun viele Fotos vom Handy mit Filern. Also nicht erschrecken^^;

Und bevor ich nun von diesem Tag berichte, kommen erst ein paar unsortierte London-Bilder.
Zum Beispiel der Picadilly Circus. Der ist zwar ganz toll aber wie der Buckingham Palast in echt total winzig^^; Man kann sich aber wunderbar mit etwas zu Essen dort hinsetzen und dem Treiben zusehen.


Eine besondere Herausforderung war, schöne Telefonzellen zu finden... Das ist gar nicht so einfach. Ich hatte zwei Mal Glück.





Ich liebe die Londoner Straßen einfach. Und am liebsten mag ich es, sie in einem Bus zu befahren. Am liebsten oben ganz vorne. Das macht unglaublich viel Spaß.





So, dann fang ich mal an. Am Donnerstag waren wir zuerst in Covent Garden. Wir mussten nämlich zum West End und uns um die Karten für unsere Abendgestaltung kümmern und das ist da ja direkt um die Ecke. Der Covent Garden Market ist total schnuckelig und von Olympia hingen noch all diese bunten Fahnen dort. Das sah ganz schön aus. Wenn ich viel mehr Geld gehabt hätte, hätte ich in fast jedem Laden dort etwas gekauft und mich durch das Essensangebot des Marktes drumherum geschlemmt.


So probierte ich nur einen Toblerone-Cupcake (lecker) und teilte mir mit C. einen Oreo-Milchshake (verdammt lecker und sättigend).


Und dann machten wir uns auf dem Weg zum Victoria and Albert Museum, wo ich unbedingt hinwollte. Aber unterwegs mussten wir noch etwas erledigen. C. hatte heraus gefunden, dass es in London eine blaue Police Box gibt, die so aussieht wie eine Tardis. Und wie es der Zufall so wollte, sollte diese Tadris ... ähm Police Box in der Nähe der U-Bahn-Station Earl's Court parken stehen. Und diese U-Bahn Station ist ganz in der Nähe der Cromwell Road, in der sich das Museum befindet. also fuhren wir erst einmal mit der U-Bahn zum Earl's Court.


Dort angekommen, standen wir erstmal etwas ratlos in der Gegend herum. Wir hatten nämlich keine genauen Angaben, in welche Richtung man von der U-Bahn Station aus gehen musste. Wir schauten nach rechts, wir schauten nach links. Sahen blaue Telefone aber keine Police Box. Gingen ein paar Schritte nach rechts, nichts. C. ging dann nach links die Straße runter, während ich vor dem Eingang der U-Bahn Station stehen blieb, um mit meinem Smartphone mehr Infos zu bekommen.
Plötzlich horte ich C. meinen Namen schreien. Ich schaute von meinem Handy auf und sah C. mit weit aufgerissenen Augen hinter mich schauen. Ich stand ziemlich nah an der Straße und dachte, ich würde gleich von einem Bus angefahren werden. Aber ein Blick nach hinten reichte, um zu sehen, dass kein Bus auf mich zuraste. Ich schaute fragen zu C., die mir mit ihrem Blick befahln, hinter mich zu schauen. Ich schaute nach hinten, aber konnte beim besten Willen nicht erkennen, worauf sie hinaus wollte. In der Zwischenzeit war sie auf mich zugekommen, zeigte hinter meine Schulter und fing an zu lachen. Ich drehte mich also noch einmal um, nur um zu merken, dass ich mit dem Rücken an einer blauen Police Box stand. Dieses Teil steht quasi direkt vor dem Eingang zur U-Bahn Station. ^^;
Ähm ja, die nächste Viertelstunde war es uns relativ egal, was die Passanten von uns dachten, denn wir blockierten den Bürgersteig, eine angemessene Auswahl an Fotos von uns und der Tardis zu machen^^; Engländer sind übrigens total nett, die warten so lange geduldig, bis du ihnen erlaubst, durchs Bild zu laufen.


Die nächste Herausforderung war dann, den Weg zum Museum zu finden. Wir mussten uns am Ende ein wenig durchfragen und merkten, dass die Cromwell Road ganz schön lang ist. Das da unten ist übrigens das National History Musum, das sehr schick ist aber wir hatten leider keien Zeit, um reinzugehen. Nächstes Mal dann. ^_^v


Im Victoria and Albert Museum musste ich meine Kamera übrigens einschließen. Aber niemand störte sich daran, wenn man mit dem Handy fotografierte. Fand ich gut. Ich fotografierte nämlich sehr viel da mit meinem Handy. Außerdem gibt es im Museum einen kostenlosen freien Zugang zum W-Lan. Also wirklich, ich war im Paradies.


Ich war ganz schön beeindruckt, wie ganze Kirchenschiffe nachgeahmt worden waren, um den Standort der Skulpturen und Gemälde an ihren ursprünglichen Standorten darzustellen.


Im Innenhof sah es dann übrigens so aus. Was man auf dem Foto nicht sieht, dass sich dort ein flaches Wasserbecken befindet, worin man bei sehr warmem Wetter mit seinen Füßen plantschen kann.


Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich eine Schwäche für Skulpturen aus der Renaissance und dem Klassizismus habe. Nur falls man das nicht merken sollte^^;

Monument to Emily Georgiana, Lady Winchilsea
Lawrence Macdonald



Eve listening to the voice of Adam
Edward Hodges Baily



Eve
Sir Thomas Brock



Wer mit Name und Künstler dieser Skulütur verraten kann, bekommt irgend etwas Schönes von mir.




An einer Stelle im Museum gab es einen dunklen Raum mit einer Leinwand und einem Podest davor. Wenn man sich auf das Podest gestellt hat und die Arme hoch und runter gewegt hat, entstanden auf der Leinwand dahinter hübsche pixelige Engelsflügel.


Und dann gab es diese unglaublich riesigen, hohen Räume in denen einfach mal ganze Marmor-Tore, Säulen und Pfeiler gelagert waren. Das war ziemlich atemberaubend. Leider habe ich den Eingang zu diesem Raum nicht gefunden und ihn nur von einer Gallerie anschauen können. Ich wüsste ja zu gern, wie man sich als kleiner Mensch zwischen solchen Monumenten fühlt.


Draußen vor dem Museum stolperte man auch schon mal über Straßenkunst. Im wahrsten Sinne des Wortes.


Und weiter ging es mit der U-Bahn zum West End zurück. In der U-Bahn hing übrigens noch ganz viel Olympie-Werbung. Wie diese hier waren alle ähnlich witzig :)


Wenn man im Covent Garden ist, werden einem lauter Flyer in die Hände gedrückt, auf denen Angebote des Tages angepriesen werden. Mit so einem Flyer bekommt man schon mal beim unglaublich leckeren Mexikaner 2 Gerichte zum Preis von einem und wenn dann auch noch Cocktail Happy Hour ist, muss man nicht verdursten...


Nach einem leckeren Abendessen war es endlich soweit. Unser zweites (und aus Zeit- und Geldmangel leider auch letztes) Musical: The Lion King!


Wir hatten so eine Loge für uns ganz alleine und obwohl man dann vom rechten Rand der Bühne ein Stück nicht einsehen konnte, war es der beste Platz des Abends. Warum? Weil in der Pause eine Mitarbeiterin des Theaters zu uns reinkam und sagte, dass nach der Pause ein Tänzer des Enseblmes bei uns in der Loge etwas aufführen würde. Als es also nach der Pause weiter ging, stand plötzlich dieser unglaublich gutaussehende Tänzer zwischen C. und mir und ärgerte eine Dame die unten saß mit einerm Papiervogel an einer Art Angel.Als das Lied zu Ende war, verabschiedete er sich höflich von uns beiden. *Herzchen*
Natürlich suchten wir ihn wieder auf der Bühne und stellten fest, dass es wirklich der bestaussehendse von den Tänzern war :)
Ansonsten ist das Musical ein Traum. Ich hatte so eine Gänsehaut von den tollen Liedern und den Tänzen und den Kostümen und hach, von allem eben. Es ist wirklich alles super liebevoll gemacht.

1 Kommentar:

  1. wunderschön die bilder mit den blaugelbstichigen crossprocess filtern. das im museum gefllt mir besonders und auch das letzten. schönschön!

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