Sonntag, 22. Juli 2012

Büchersonntag #4 und #5

Nach dem Motto: Deadlines ignoiere ich grundsäztlich :)

Ich wollte eigentlich schon gestern die Frage zum Büchersonntag letzter Woche beantworten. Das wäre ja eigentlich noch vor der neuen Frage gewesen. Aber dann kam die neue Frage auf einmal außerplanmäßig früh... also konnte ich mir auch Zeit lassen und beide gleichzeitig beantworten.


Frage #4: Ohne welche Bücher deiner Kindheit wärst du nicht, wer du heute bist  - und warum?

Ich bin mir nicht sicher, ob die Bücher aus meiner Kindheit daran beteiligt sind, wie ich heute bin oder ob ich mir die Bücher danach ausgesucht habe, wer ich schon immer war....

In meiner Kindheit gab es aber zwei Arten von Büchern. Den größten Teil machen Krimis/Abenteuerbücher. Zum Beispiel Miss Marple von Agatha Christie oder Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle, TKKG von Stefan Wolf und vor allem der Mystery Club von Fiona Kelly. Und noch heute gilt: je spannender, desto besser. Ich rate einfach gerne mit. Und auch sonst löse ich unheimlich gern Rätsel und recherchiere alles mögliche. Je schwieriger sich die Suche gestaltet, desto reizvoller wird sie für mich. :)



Und dann wären da noch die Fantasybücher. Herr der Ringe von JRR Tolkien und Die unendliche Geschichte von Michael Ende habe ich schon sehr früh verschlungen. Es folgten so ziemlich alle Bücher im Fantasy-Regal der Stadtbücherei :)  Und eine blühende Phantasie hatte ich schon immer, daran hat sich seitdem nicht viel verändert. Außerdem bin ich durch die Fantasy-Bücher zum zeichnen gekommen.




Kommen wir nun zu

Frage #5: Von welchem Buch gibst du nicht unbedingt zu, daß du es gern gelesen hast? 

Das kommt darauf an, wem gegenüber....

Denn im Germanistik-Studium waren mir in Gegenwart meiner Kommilitonen und Dozenten alle Bücher peinlich, die ich in meiner Freizeit las. Wie gut, dass nie jemand danach gefragt hat....

Aber eigentlich stehe ich auch zu allen Büchern, die ich lese. Ich habe zum Beispiel die Twilight-Reihe gern gelesen und fand auch die esten 3 Bände gut (Was mich übrigens auf beiden Seiten zur Außenseiterin macht. Die Twilight-Hasser können nicht fassen, dass ich die Bücher gut finde und die Twilight-Fans sind sauer, dass ich den 4. Band kritisiere... Niemandem kann man's recht machen^^: ). Das liegt vor allem daran, dass ich beim Lesen gern in die Buchwelt eintauche (siehe oben) und nicht die flachen Charaktere analysiere :) Wenn ich mit Bella Edward Jacob anschmachte, dann habe ich gar keine Zeit, mich über den Schreibstil zu ärgern ^^;

Etwas unangenehm ist es trotzdem, wenn man sich mit jemandem unterhält, der sich stundenlang über Dan Brown auslässt und man dann sagt "Also, ich mag seine Bücher."
Klar sind die Bücher unrealistisch. Klar sind Fakten etwas zurechtgebogen, damit die Schnitzeljagd durch Rom/Paris/London/Washington funktioniert. Aber das ist nunmal Fiktion...

Zu meinen Jugendsünden zählen übrigens so Bücher wie Putte sit mein Wunschpferd und Reiten mit Putte von Gunilla Wolde. Da ich mich aber an den Inhalt der Bücher überhaupt nicht mehr erinnern kann, kann ich auch nicht sagen, ob sie mir gefallen haben oder was mich da eigentlich geritten hat.... ^^; Ein typisches Pferde-Mädchen war ich nämlich nie.

1 Kommentar:

  1. Hach wie toll, mit Bild! :)
    Dieses verschämte "och, ich mag die Bücher eigentlich..." kenne ich auch, von beiden Seiten. Immer irgendwie seltsam. *g*

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