Montag, 23. Juli 2012

Hannover FotoGehn! - Fotomarathon beim autofreien Sonntag

Am 20. Mai war in Hannover autofreier Sonntag. Neben zahlreichen Aktionen gab es auch einen Fotomarathon. N. machte mich darauf aufmerksam und ich machte spontan mit.




Das Wetter war perfekt an diesem Tag... vielleicht ein wenig zu warm für meinen Geschmack. Gut gelaunt machte ich mich auf den Weg nach Hannover (wo ich noch nicht wohnte zu diesem Zeitpunkt) und fand auch sehr schnell den Startpunkt. Direkt am neuen Rathaus. Dort bekam ich eine Liste mit den ersten 5 Themen, wobei das erste Thema schon vorher bekannt war: Die eigene Startnummer. Das Oberthema des Marathons war übrigens "Bewegung".

Bevor ich meine eingereichten Fotos zeige, noch eine kleine Hamti-Episode:
Als ich die ersten 3 Themen bearbeitet hatte und richtig zufrieden war, wollte ich schon mal ein Vorauswahl treffen. Ich setzte mich also in den Schatten und fing an, unscharfe, verwackelte und langweilige Fotos zu löchsen und nur die auf der Speicherkarte zu lassen, die wirklich gut waren. Und da passierte es, ein unachtsamer klick und das Foto mit meiner Startnummer war weg. Aus Versehen gelöscht. Schock. Da man am Ende eine Speicherkarte mit genau 11 Fotos in der richtigen Reihenfolge der Themen abgeben muss, hatte ich ein Problem. Ich durfte nochmal von vorne anfangen, diesmal aber unter Zeitdruck. Ich mag zwar die ersten drei Fotos aber ich weiß nunmal auch, dass ich beim ersten Versuch viel viel bessere Ergebnisse erzielt hatte :(
Danach fiel es mir jedenfalls schwer, wieder so richtig reinzukommen und nachdem am Zwischenstop die nächsten 6 Themen ausgeteilt worden waren und mir bei einem Thema absolut nichts gescheites einfallen wollte, war ich generell etwas unmotiviert. Das Übrige tat der Poetry Slam, den ich nicht verpassen wollte und der für noch mehr Zeitdruck zum Schluss sorgte.

Spaß gemacht hat der Marathon trotzdem und ich würd auf jeden Fall wieder gern bei einem mitmachen. Diesmal aber mit einem freiwilligen Modell an meiner Seite für noch mehr kreative Freiheit^^

1) Startnummer


2) Treibgut


3) Gerädert


4) Der Lauf der Dinge


5) Geht doch!


6) Verlaufen


7) Durchdrehen


8) Aus der Rolle fallen


9) Abschalten


10) Am Puls der Zeit


11) Abgefahren


Zum Schluss noch ein bisschen Kritik an der Organisation:
Der Ablauf der Aktion hat am 20. Mai eigentlich super gut geklappt. Nur am Zwischenstop war es etwas... konfus. Eine auffälligere Verteilstelle an der Zwischenstation wäre beim nächsten Mal schön.

Was mir aber gar nicht gefallen hat, war die Ausstellung. Ich konnte leider an der Siegererung am 8.6. nicht teilnehmen, wollte aber am 9.6. unbedingt zur Ausstellung (die leider nur an diesem Tag für Besucher zugänglich war). In der Information stand, dass man bei der Ausstellung seine Speicherkarte wiederbekommen würde. Aber als ich ankam, war keiner der Organisatoren da. Um genau zu sein, war gar kein Ansprechpartner da. Also musste ich ein paar Wochen warten, bis die Seicherkarte per Post bei mir ankam, weil ich zwischendrin umgezogen bin^^;

Aber viel schlimmer war: Die Art und Weise, in der die Fotoserien präsentiert wurden. Als Kunsthistorikerin war ich geschockt. Die Fotoserien waren als Streifen von 11 Fotos ausgedruckt. Das an sich ist ja nicht so schlimm, so konnten alle gezeigt werden. Aber nirgendwo gab es eine Beschriftung, was viel gravierender war. Menschen, die nur zufällig vorbeikamn und sich die Ausstellung ansehen wollte, waren verwirrt. "Warum sind da immer so viele ähnliche Fotos dabei?" "Wo sind eigentlich die ersten Plätze?"
Es lagen zwar Flyer rum, auf denen auch die Themen standen. Aber nur 10. Dass das este Foto die Startnummer sein sollte, war für Uneingeweihte ein Mysterium. Und man musste bei jeder Bildreihe immer von vorne anfangen und die Fotos durchzählen, um das Thema zuzuordnen. Ich persönlich habe ein paar Serien gesehen, die mir unglaublich gut gefallen haben. Ich wette, die jeweiligen Fotografen sind irgendwo im Internet auch vertreten. Aber da weder Name, noch Homepage, noch irgendwas bei den Fotos standen, werde ich sie wohl nie finden.
Noch nichtmal die 6 Sieger waren besonders gekennzeichnet. Nur weil zufällig eine Teilnehmerin, die bei der siegerehrung dabei war, zur gleichen Zeit wie ich die ausstellung besuchte, habe ich erfahren, wer gewonnen hat. Sie führte mich nämlich in die Ecke, wo die 6 Siegerserien hingen...
Am besten fände ich, wenn es eine Möglichkeit gäbe, die Fotos jederzeit in einer Online-Gallerie ansehen zu können. Mit Namen der Fotografen und Links zu einer Homepage/Gallerie zum Beispiel.

Sonntag, 22. Juli 2012

Büchersonntag #4 und #5

Nach dem Motto: Deadlines ignoiere ich grundsäztlich :)

Ich wollte eigentlich schon gestern die Frage zum Büchersonntag letzter Woche beantworten. Das wäre ja eigentlich noch vor der neuen Frage gewesen. Aber dann kam die neue Frage auf einmal außerplanmäßig früh... also konnte ich mir auch Zeit lassen und beide gleichzeitig beantworten.


Frage #4: Ohne welche Bücher deiner Kindheit wärst du nicht, wer du heute bist  - und warum?

Ich bin mir nicht sicher, ob die Bücher aus meiner Kindheit daran beteiligt sind, wie ich heute bin oder ob ich mir die Bücher danach ausgesucht habe, wer ich schon immer war....

In meiner Kindheit gab es aber zwei Arten von Büchern. Den größten Teil machen Krimis/Abenteuerbücher. Zum Beispiel Miss Marple von Agatha Christie oder Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle, TKKG von Stefan Wolf und vor allem der Mystery Club von Fiona Kelly. Und noch heute gilt: je spannender, desto besser. Ich rate einfach gerne mit. Und auch sonst löse ich unheimlich gern Rätsel und recherchiere alles mögliche. Je schwieriger sich die Suche gestaltet, desto reizvoller wird sie für mich. :)



Und dann wären da noch die Fantasybücher. Herr der Ringe von JRR Tolkien und Die unendliche Geschichte von Michael Ende habe ich schon sehr früh verschlungen. Es folgten so ziemlich alle Bücher im Fantasy-Regal der Stadtbücherei :)  Und eine blühende Phantasie hatte ich schon immer, daran hat sich seitdem nicht viel verändert. Außerdem bin ich durch die Fantasy-Bücher zum zeichnen gekommen.




Kommen wir nun zu

Frage #5: Von welchem Buch gibst du nicht unbedingt zu, daß du es gern gelesen hast? 

Das kommt darauf an, wem gegenüber....

Denn im Germanistik-Studium waren mir in Gegenwart meiner Kommilitonen und Dozenten alle Bücher peinlich, die ich in meiner Freizeit las. Wie gut, dass nie jemand danach gefragt hat....

Aber eigentlich stehe ich auch zu allen Büchern, die ich lese. Ich habe zum Beispiel die Twilight-Reihe gern gelesen und fand auch die esten 3 Bände gut (Was mich übrigens auf beiden Seiten zur Außenseiterin macht. Die Twilight-Hasser können nicht fassen, dass ich die Bücher gut finde und die Twilight-Fans sind sauer, dass ich den 4. Band kritisiere... Niemandem kann man's recht machen^^: ). Das liegt vor allem daran, dass ich beim Lesen gern in die Buchwelt eintauche (siehe oben) und nicht die flachen Charaktere analysiere :) Wenn ich mit Bella Edward Jacob anschmachte, dann habe ich gar keine Zeit, mich über den Schreibstil zu ärgern ^^;

Etwas unangenehm ist es trotzdem, wenn man sich mit jemandem unterhält, der sich stundenlang über Dan Brown auslässt und man dann sagt "Also, ich mag seine Bücher."
Klar sind die Bücher unrealistisch. Klar sind Fakten etwas zurechtgebogen, damit die Schnitzeljagd durch Rom/Paris/London/Washington funktioniert. Aber das ist nunmal Fiktion...

Zu meinen Jugendsünden zählen übrigens so Bücher wie Putte sit mein Wunschpferd und Reiten mit Putte von Gunilla Wolde. Da ich mich aber an den Inhalt der Bücher überhaupt nicht mehr erinnern kann, kann ich auch nicht sagen, ob sie mir gefallen haben oder was mich da eigentlich geritten hat.... ^^; Ein typisches Pferde-Mädchen war ich nämlich nie.

Dienstag, 17. Juli 2012

12 Monate - 1 Stadt: Erholung

Mein Juni-Beitrag für das Projekt "12 Monate - 1 Stadt" von Andy B zum Thema "Erholung"

Das war ein sehr schwieriges Thema. Und das hat mehrere Gründe. Zum einen hatte ich kaum Zeit zum Fotografieren, wenn ich Herford im Juni besucht habe. Und wenn ich die Zeit hatte, dann war das Wetter einfach überhaupt nicht für einen Foto-Ausflug geeignet. Zum anderen hatte ich absolut keine Idee, wie ich das Thema in Herford umsetzen kann. Spontan fiel mit nämlich nur T.s Garten ein und dafür hat es zu oft geregnet.
Als ich aber am 23. Juni in HF war, unternahmen Corrisande und ich einen Spaziergang zum Biotop und zu den Feldern. Wir wollten Blumen zum Pressen sammeln. Nebenbei sind auch ein paar Fotos entstanden, die für mich einen sehr schönen und entspannenden Vormittag zeigen. So ein Spaziergang an Feldern mit Mohn- und Kornblumen ist für mich Erholung pur. Besonders beruhigend ist die Wellenbewegung der Felder, wenn der Wind durch die Ähren weht. Dazu noch der Blick über die Stadt....
Ich bin übrigens etwas spät dran mit diesem Post. Das hat auch mehrere Gründe, denn als ich im Juni in Herford war, habe ich meine Speicherkarte im PC dort vergessen. Dann bin ich krank geworden und konnte die Karte erst an diesem WE wieder abholen. Und dann musste ich die Zeit für die Bearbeitung der Fotos finden.... Ich hoffe, dass bei den 2 Tagen noch ein Auge zugedrückt werden kann^^;


















Sonntag, 8. Juli 2012

Büchersonntag #3

Ich mag Mitmachaktionen. Vor allem, wenn sie so wenig Zeit in Anspruch nehmen wie der Büchersonntag von Corrisande. Leider hatte die Gute diese Idee mittten in meiner Internetabstinenz, so dass ich die ersten beiden Fragen aussetzen musste. Dabei ist die von letzter Woche echt interessant.... vielleicht reiche ich da ja noch was nach.

Die Frage diese Woche lautet: Welches Buch hat dich überwältigt?

Eine schwere Frage, wie ich finde. Sie geht noch ein bisschen weiter als die übliche "Was ist dein Lieblingsbuch"-Frage, auf die ich auch nur einen Bücherkatalog als Antwort bieten kann. Denn viele Bücher gehören zu meinen Lieblingen und zwar aus den unterschiedlichsten Gründen.

Also, welches Buch hat mich überwältigt? Da gab es schon ein paar in den letzten Jahrzehnten^^; Zum Beispiel "Illuminati" von Dan Brown wegen des tollen Settings in meiner Lieblingsstadt und der coolen Rätsel. Oder "Die Alchemistin" von Kai Meyer wegen der unglaublich überraschenden Wendungen und phantastischen Orte. Oder "Pala und die seltsame Verflüchtigung der Worte" von Ralf Isau wegen des genialen Buchaufbaus. Oder die "Harry Potter" Reihe von Joanne K. Rowling, oder die ersten drei Bände der "Schattengilde" von Lynn Flewelling...

Aber wenn ich mich für ein Buch entscheiden müsste, dann würde ich sagen "A Game of Thrones" von George R. R. Martin. Bzt. die gesamte Buchreiche "A song of ice and fire". Weil es seit langem mal wieder eine epische Buchserie ist, bei der ich immer wieder in eine fantastische Welt mit fantastischen Charakteren eintauchen kann. Es gibt da eigentlich alles, was man sich von einem guten Buch wünscht. Am meisten hat mich überweltigt, wie komplex und gut durchdacht diese Welt ist. Mit den Kontinenten, den Völkern, den politischen Verhältnissen, den Religionen, den Traditionen, der Geschichte. Mit komplexen Charakteren, die (fast) alle nicht nur gut oder nur böse sind. Die Gedanken und Gefühle und Geheimnisse haben. Und die nicht erst seit ihrem ersten Auftauchen im Text existieren. Alle Charaktere haben eine gut durchdachte Lebensgeschichte und sind durch die Vergangenheit oft miteinander verbunden und George R. R. Martin lässt diese vergangenen Ereignisse durch Erinnerungen und Erzählungen durchscheinen. Aber immer nur Bruchstücke, kleine Fetzen, die einen neugierig machen, was damals denn nun wirklich passiert ist (Eigentlich schreit das schon fast nach einem Prequel^^).
Ich finde, jeder (mit nicht allzu schwachen Nerven) sollte diese Bücher lesen, auch wenn er /sie kein Fantasy mag. Eigentlich würde ich die Bücher auch nicht bei Fantasy einordnen sondern eher bei ... fiktiven historischen Romanen. ^^

Ich bin übrigens gerade erst mitten im englischen vierten Band, also bitte keine Spoiler :)

Donnerstag, 5. Juli 2012

Briefbuch im Blog

Da ich gerade darauf warte, dass meine neue Ärztin Zeit für mich hat, kann ich auch das angekündigte neue Projekt hier vorstellen.

Briefbuch meets Scrapbook meets Blog. Oder wie Corrisande so treffend formuliert hat:


Zur Erklärung muss ich ein wenig ausholen. Alles begann in der Mittelstufe, als Corrisande und ich uns im Chor kennen lernten und Freundinnen wurden. Wir verbrachten danach eigentlich mehrere Jahre jede freie Minuten zusammen und wurden nur durch den Unterricht (wir waren leider in unterschiedlichen Jahrgängen) und die Sperrstunde unserer Eltern getrennt. Damit wir auch in dieser Zeit auf dem Laufenden blieben, fingen wir an, ein Briefbuch zu führen, welches ich unter anderem dazu nutzte, den besten Aprilscherz meines Lebens durchzuführen...

Als ich zum Studieren nach Göttingen ging, wurde unsere Freundschaft allerdings für mehrere Jahre auf Eis gelegt. Aber wie das so ist, man begegnet sich zufällig wieder, kommt in Kontakt, trifft sich ein paar Mal und merkt, dass man immer noch die gleichen Sachen toll findet wie früher.

Als Corrisande mich vor ein paar Wochen in Hannover besucht hat, kam uns die Idee, wieder ein Briefbuch zu führen. Aber diesemal eines mit weniger Text und dafür mehr visuellen Elementen (irgendwie müssen wir unsere Bastel-Kaufsucht rechtfertigen). Und damit es in der Post nicht verloren geht und man nicht ständig zum Briefkasten rennen muss, fängt jede eines an und ausgetauscht wird online in unseren Blogs. Wenn die Bücher voll sind, werden sie dann auch live getauscht, so dass jede von uns dann das von der anderen gestaltete Buch hat.

Auf meiner ersten Doppelseite fasse ich ganz chaotisch kurz zusammen, was bisher geschah (Man könnte meinen, wir hätten unsere gesamt Jugend nur vor dem Rechner verbracht... ):



Corrisandes erster Beitrag ist übrigens hier zu sehen.

Früher haben wir uns in unseren Briefbüchern übrigens immer ganz viele Fragen gestellt, sie unterstrichen und nummeriert. So ähnlich wird das auch diesmal laufen. Nur dass wir uns gegenseitig immer eine Frage stellen, die dann auf der nächsten Doppelseite beantwortet werden muss.

Also, meine erste Frage:

"Was habe ich verpasst?"

Und zwar zwischen 2004 und 2011. Was hast du so gemacht? Was hat sich veränder? Was ist gleich geblieben? Aussehen, Stil, Hobbies, einschneidende Erlebnisse, etc...

Dienstag, 3. Juli 2012

Lebenszeichen und so

In den letzten Wochen war es hier sehr ruhig. Das liegt zum Teil daran, dass ich sehr viel zu tun habe und wenn ich an Wochenenden nicht arbeite, fahre ich weg oder bekomme Besucht. Zum sehr großen Teil liegt das aber auch an dem Internet, auf welches ich fast 4 Wochen lang Dank Umzug verzichten musste. Seit heute habe ich endlich Internet in meiner Wohnung und ganz ganz viele Einträge, die noch ausstehen und ein neues tolles Projekt, auf das man gespannt sein kann.
Wie das so ist im Leben, kommt ein schönes Ereignis meistens zusammen mit einem weniger schönen. So plagen mich seit heut morgen Halsschmerzen und das Thermometer meinte auch gerade, dass ich eher ins Bett gehöre. Also muss dieser Blog noch ein bisschen warten.