Samstag, 2. April 2011

Göttingen - Stadt, die Wissen schafft

Heute hat S. mir seine DSLR geliehen und ich bin fast den ganzen Tag durch Göttingen gelaufen und hab das ausgenutzt. Entstanden sind jede Menge Fotos und vor allem ein paar Gebäudeaufnahmen (die mit meiner Kamera so nicht möglich wären, da kein Weitwinkel und teilweise enge Straßen). Es handelt sich dabei um Gebäude, die zur Georg-August-Universität gehören. Die einzelnen Seminare und Institute sind nämlich in der ganzen Stadt verstreut. Und ich habe nicht alle fotografiert. Zum Beispiel die Nerd... äh Norduni und ein paar andere weit entlegene und von mir eh nie betretene Gebäude habe ich ausgelassen. Und leider auch die Aula, weil die zur Zeit in einem hässlichen Gerüst steckt aber ansonsten zu den schönsten Unigebauten zählt.

Den Anfang macht das Accouchierhaus. Das Gebäude wurde 1785 - 1790 errichtet und diente im 19. Jahrhundert als Entbindungsanstalt. Erst 1901 wurde das Haus Seminargebäude der Universität und beherbergt heute das Musikwissenschaftliche Seminar mit Instrumentensammlung.


Innen sieht das Gebäute total toll aus. Aber Samstags ist es leider geschlossen, so dass ich davon kein Foto machen konnte.


Einmal quer durch die Stadt spaziert und man kommt zum Auditorium Maximum, das 1866 erbaut worden ist. Darin habe ich viele Kunstgeschichtsvorlesungen angehört. Im Obergeschoss befindet sich auch die Gemäldegalerie der Kunstsammlung.








Das Kunstgeschichtliche Seminar ist nicht weit. Und obwohl es nicht wirklich zu den schönsten Gebäuden zählt, habe ich mich immer gern darin aufgehalten. Zumindest lieber als im Deutschen Seminar *hust* Außerdem sind hier drin auch die Archäologen untergebracht mit ihrer Gipsskulptursammlung. Die Front ist im Sommer und Herbst eindeutig schöner, wenn sie ganz zugewuchert ist :)





Das Sprachlehrzentrum gehört zu den Bauten, die ursprünglich zur Universitätsklinik zählten. In einem kleinen Anbau des Sprachlehrzentrums befindet sich deshalb auch der Vorlesungssaal AP26. AP steht dabei für "Alte Pathologie". Als Pult für den Dozenten dient der Originalseziertisch. Ein schnuckeliger kleiner Saal, mit total engen und deshalb auch unbequemen Bänken.


Sprachlehrzentrum von hinten.


Das ist der Turm. Wozu er diente oder dient weiß ich bis heute nicht. Aber daneben ist die Mensa am Turm und da habe ich immer sehr gern gegessen. Vor allem, wenn man dank Mensaplan erahnen konnte, dass es in der Zentralmensa voll werden würde.


Direkt neben der Mensa am Turm befindet sich das Institut für Psychologie.


Was früher die Augenklinik war.


Die Sub (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek) ist wohl eines der neuesten Unibauten. Abends, wenns beläuchtet ist, siehts auch ganz chick aus.


Vor der Sub gibt es so ein schmales langes Wasserbecken. Anscheinend wurde das Wasser erst kürzlich wieder ausgetauscht. Es ist nämlich klar und man kann sogar bis auf den Grund sehen...


... und es gibt neue Fische. Mal sehen, wie lange diese hier überleben.




Zum Schluss noch die hübschen Bäume am Campus, die heute voller Blüten waren.





Im Hintergrund erkennt man den blauen Turm.


Und der Blick in die andere Richtung (zur Sub).







1 Kommentar:

  1. Ah, da stecken die ganzen schönen Gebäude der Unistadt. Die Sub wirkt auf den ersten Blick ganz sympathisch.

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