Sonntag, 17. April 2011

Ein wirklich schöner Sonntagnachmittag

Heute hatte S. seinen ersten Soloauftritt als Tenor in einem Oratorium. In der Petrikirche in Grone wurde nämlich die Matthäuspassion von Meder aufgeführt. Da die Busverbingung zur Kirche am Wochenende sehr zu wünschen übrig lässt, waren wir schon eine halbe Stunde früher da und ich konnte ein paar Fotos machen.

Ich muss sagen, dass ich mich sofort in die kleine, süße Kirche verliebt habe.
Von außen wirkt sie recht unscheinbar, schlicht und hübsch. Schade nur, dass egal wo ich mich hinstellte, mindestens ein Baum im Weg war^^






Und innen wird man von einem schönen barocken Kanzelaltar überrascht. Ich spare mir hier die detaillierte Beschreibung des Wandaufbaus. Obwohl es das erste war, was mir durch den Kopf ging. Selbst 4 Jahre (oh Gott, ist das echt schon so lang her) nach der Barockexkursion habe ich ein kleines Trauma beibehalten.
Jedenfalls ist abgesehen vom Altar die Kirche auch innen sehr schlicht. Und durch die großen Fenster und das viele Weiß super hell. Ich habe mich beim Konzert richtig wohl gefühlt. Leider hatte ich nie einen komplett freien Blick auf den Innenraum.






Das Oratorium war übrigens richtig schön. Genauso schlicht wie die Kirche und deshalb auch halb so lang wie andere vergleichbare Passionen (nur 1,5 Stunden). Normalereise finde ich die Solostellen auch eher anstrengend aber heute war ich verzaubert von den schönen Stimmen. Von allen, nicht nur der von S.^^ Und ich habe auch mal den kompletten Text verstanden. Juhu.

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